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Rezeptfreie Mittel und Ratgeber bei Ohrenschmerzen

Häufig gestellte Fragen

Ohrenschmerzen sind ein weit verbreitetes und oft plötzlich auftretendes Problem. Oft liegt dahinter nur eine Erkältung oder eine Entzündung. Ein Herumplagen mit den Schmerzen muss nicht nötig sein. Ohrentropfen helfen schnell und effektiv mit ihren schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkstoffen. Hier können Sie mehr über rezeptfreie Ohrentropfen und Ihre Wirkung lesen.

Was tun bei Ohrenschmerzen?

Ursachen für Ohrenschmerzen können vielfältig sein

Ohrenschmerzen sind von den Betroffenen keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen. Natürlich können diese von einer Erkältung oder aber Mund- und Rachenentzündung kommen, oft kann aber auch eine andere Ursache der Grund für die Ohrenschmerzen sein.

Erkrankungen der Ohrmuschel oder aber des Gehörgangs können ebenso zu Ohrenschmerzen führen.

Auch Entzündungen im Trommelfell oder Erkrankungen des Innenohrs können zu unangenehmen Ohrenschmerzen führen.

Diese Schmerzen können dann auch in einem Tinnitus münden, der für die Betroffenen oft als sehr belastend wahrgenommen wird.

 


Weitere Ursachen von Ohrenschmerzen können sein:

  • Luftdruckveränderungen im Ohr
  • Entzündungen im Mund-Nasen-Rachen Raum
  • Trommelfellverletzungen und Verletzungen des Gehörgangs
  • Kiefer- und Halswirbelsäule-Probleme
  • Erkrankungen der Zähne
  • Entzündungen der Gesichtsnerven
  • Ohrspeicheldrüsenentzündung
  • Ohrenschmalzpfropf
  • Tumore

Typische Symptome bei Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen können die verschiedensten Charakteristika aufweisen und können entweder einseitig oder beidseitig auftreten.

Der Schmerz kann von den Betroffenen als stechend, drückend oder aber dumpf empfunden werden. Viele beschreiben den Ohrenschmerz auch als ein Gefühl, wie wenn ein Watte-Pad im Ohr stecken würde oder aber Nadelstiche auf das Ohr einwirken. Die akuten Ohrenschmerzen lassen meist ohne Behandlung auch nachts nicht nach und bereiten den Betroffenen oft schlaflose Nächte.

Auf Grund der verschiedensten Ursachen von Ohrenschmerzen können auch verschiedenste Symptome auftreten. Oft werden diese Symptome gar nicht auf eine Erkrankung des Ohrs in erster Linie zurückgeführt. Daher ist die Diagnosestellung nicht immer einfach.


 

Folgende Symptome können auftreten:

  • Schwindel
  • Gleichgewichtsverlust
  • Übelkeit
  • Hörminderung
  • Tinnitus, Rauschen im Ohr
  • Druckgefühl
  • Fieber, bei durch Infektionen ausgelösten Ohrschmerzen

Diagnose durch den Arzt

arzt diagnostik bei ohrenschmerzen und verschreibt ohrentropfen

Ohrenschmerzen können durch rezeptfreie Ohrentropfen oder aber Salben erstbehandelt werden, welche entzündungshemmend und schmerzstillend wirken können.

Stellt sich hierbei aber keine Besserung nach wenigen Tagen ein, so sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen.

In der Regel erfolgt beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt als erstes eine Untersuchung des äußeren Gehörgangs. Hier wird mittels einer Lupe festgestellt, ob eventuell ein Riss im Trommelfell vorhanden ist oder aber etwas Flüssigkeit aus dem Trommelfell austritt und somit der Auslöser ist. Auch andere Ursachen können so festgestellt werden, wie etwa das Vorhandensein eines Ohrenschmalzpfropf. Auch Entzündungen des Mittelohrs werden so schnell festgestellt.

Kann der Arzt mittels der Lupe nichts erkennen, so wird meist ein Hörtest durchgeführt sowie ein Test des Drucks im Ohr. So kann der Arzt feststellen, ob eventuell eine Erkrankung des Innenohrs der Auslöser für den Ohrenschmerz ist. Mittels einer Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob eventuell eine bakterielle Infektion der Auslöser für die Ohrenschmerzen ist. Hierbei erfolgt die Therapie dann mittels eines Antibiotikums.

Die Routineuntersuchungen durch den Hals-Nasen-Ohren Arzt sind meist schmerzfrei und werden bei Erwachsenen als auch Kindern im gleichen Verfahren durchgeführt.

Entzündungen als Ursache von Ohrenschmerzen

Die häufigste Ursache von Ohrenschmerzen sind Entzündungen des Mittelohrs oder aber des äußeren Gehörgangs.

Die bekannte Mittelohrentzündung ist meist die Folge einer Erkältung oder aber einer Angina oder Mandelentzündung. Bakterien aus der Nase und aus dem Mund- und Rachenraum steigen bis zum Mittelohr auf und verursachen dort eine Entzündung, welche zu den Ohrenschmerzen führt. Die typischen Begleitsymptome dieser Mittelohrentzündung können Hörprobleme, Schwindel und in ausgeprägten Formen auch Fieber sein.

Kommt es hingegen zu Entzündungen des äußeren Gehörgangs, so wird diese Infektion in den meisten Fällen durch Pilze oder aber Bakterien hervorgerufen. Diese Infektion kann beispielsweise durch eine übertriebene Ohrhygiene durch Wattestäbchen entstehen. Auch das Eindringen von Badewasser, was meist von Bakterien und Pilzen versetzt ist, kann zu solch einer Infektion führen. Hier sind die Begleitsymptome meist ein geschwollenes Ohr und ein Juckreiz.

>> Weitere Informationen über Entzündungen und Ohrenschmerzen bei gesundheit.de

Trommelfellverletzungen und Verletzungen des Gehörgangs als Ursache von Ohrenschmerzen

Werden die Ohrenschmerzen durch einen Verschluss des Gehörgangs oder aber einen Ohrenschmalzpfropf ausgelöst so tritt meist auch eine Hörminderung als Begleiterscheinung auf. Oft wird von den Betroffenen hier auch ein Druck im Ohr festgestellt. Auch das Vorhandensein eines Fremdkörpers kann zu einem vermehrten Druck im Ohr führen und den Ohrenschmerz auslösen. Hierbei muss ein Hals-Nasen-Ohren Arzt aufgesucht werden, da eine Selbstbehandlung zur Verschlechterung der Symptome führen kann.

Ohrenschmerzen die durch die Verletzung des Trommelfells entstehen sind durch ihren stechenden Schmerz charakterisiert. Die Begleitsymptome sind hier oft ein sehr stark spürbarer Hörverlust, Schwindelanfälle und meist auch ein Tinnitus. Oft tritt auch Flüssigkeit aus dem betroffenen Ohr heraus, und im schlimmsten Fall sogar Blut. Zu solch einer Trommelfellverletzung kann es beispielsweise durch zu hohe Lärmeinwirkung oder einer Entzündung kommen. Oft kann aber auch eine Luftdruckschwankung der Auslöser sein. Diese wird meist durch zu tiefes Tauchen oder aber Fliegen ausgelöst. Auch eine Explosion oder ein direkter Schlag auf das Ohr können zu einer Druckveränderung im Ohr führen.

Kommt es zu einer Rötung des Ohrläppchens oder ist es sogar geschwollen, dann liegt eine Verletzung oder Entzündung des äußeren Ohres vor. Auch die Ohrmuschel kann davon betroffen sein. Meist ist dies die Folgeerscheinung einer bakteriellen Infektion offener oder gereizter Hautstellen am Ohr, welche beispielsweise durch ein Piercing entstehen. Begleiterscheinungen sind hier ein Spannungsgefühl der Haut und meist fühlt sich das Ohr auch warm an.

Entzündungen im Nasen-Rachen-Raum als Ursache von Ohrenschmerzen

Neben der Mittelohrentzündung, ausgelöst durch eine Erkältung, können auch Entzündungen im Mund- und Rachenraum zu Ohrenschmerzen führen. Angina, Mandelentzündungen oder aber Entzündungen des Kehlkopfs können dann der Auslöser sein. Begleitsymptome neben Fieber sind hier dann oft Kopfschmerzen und Husten. auch Heiserkeit, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden können als Symptome auftreten. Auch Nasennebenhöhlenentzündungen oder Rachenentzündungen können bei diesen Symptomen in Frage kommen.

Sind die Beschwerden und Symptome sehr stark ausgeprägt, so kann auch das Pfeiffersche Drüsenfieber oder aber Mumps der Auslöser sein. Auch Kehlkopfkrebs äußert sich durch diese Symptome. Bei starken Beschwerden sollte daher ein Facharzt aufgesucht werden, um diese Krankheiten ausschließen zu können.

Kiefer- und Halswirbelsäule-Probleme als Ursache von Ohrenschmerzen

Oft leiden Betroffene auch direkt nach einer Weisheitszahnoperation an Ohrenschmerzen. Dies ist dann oft eine Begleiterscheinung, die aufgrund des Eingriffs entstehen kann. Nach solch einer Operation kann beispielsweise eine Ohrspeicheldrüsenentzündung auftreten, da der Weisheitszahn meist sehr weit hinten im Mund und Nahe dieser Drüse sitzt. Auch Kieferentzündungen können dadurch begünstigt werden und zu Ohrenschmerzen führen.

Aber nicht nur nach Eingriffen durch den Zahnarzt, auch andere Probleme können zu Ohrenschmerzen führen. So kann beispielsweise nächtliches Zähneknirschen oder Zähnepressen die Kiefermuskeln so stark betreffen, dass dadurch eine Verspannung der Kaumuskeln entsteht. Diese kann dann als Begleiterscheinung Ohrenschmerzen hervorrufen. Aber auch Gebissfehlstellungen können sich negativ auf die Ohren auswirken. Entgegenwirken können Betroffene mit einer Aufbiss-Schiene, welche vom Zahnarzt oder aber Kieferfacharzt angefertigt wird. Dadurch kann der Druck verringert werden und auch die Ohrenschmerzen lassen in der Regel nach.

Auch Verspannungen im Bereich des Nackens und der Schultern können zu Ohrenschmerzen führen. Die Verspannungen drücken hierbei auf die Blutgefäße, die das Ohr versorgen. Dadurch kann nicht genug Blut in das Ohr gelangen, die Durchblutung wird gestört und ein Ohrenschmerz oder aber sogar ein Tinnitus kann die Folge sein. Aber auch Fehlstellungen der Halswirbelsäule oder ein Wirbel, welcher auf die Nerven drückt, können zu Ohrenschmerzen führen. Begleitsymptome sind meistens Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, sowie Druck im Ohr und Kopfschmerzen. Hier helfen aber oft schon einfachste Übungen um die Verspannungen zu lösen, und der Ohrenschmerz geht in den meisten Fällen ohne medikamentöse Behandlung weg. Bei Fehlstellungen der Halswirbelsäule muss jedoch umgehend ein Facharzt oder Orthopäde aufgesucht werden und ein Röntgenbild veranlasst werden.

Behandlung bei Ohrenschmerzen

Prinzipiell können leichte Ohrenschmerzen, deren Ursache weitgehend nachvollziehbar ist, durch Ohrentropfen oder aber Ohrensalben behandelt werden. Sind sich Betroffene hingegen nicht genau sicher, sollte immer zuerst eine Abklärung der Ursache durch den Facharzt erfolgen. Auch der Facharzt wird hier zusätzlich meist Ohrentropfen verschreiben, da diese vor allem schmerzlindern wirken. Vor allem bei Kindern werden Ohrentropfen zur Akutbehandlung eingesetzt, da sie leicht in ihrer Anwendung sind.

Vorbeugung von Ohrenschmerzen

Kinder sind sehr oft von Ohrenschmerzen oder aber Mittelohrentzündungen betroffen. Diese lassen sich oft nicht vermeiden, doch es gibt ein paar wenige Tipps und Tricks, wie das Risiko des Auftretens von Ohrenschmerzen deutlich verringert werden kann.

Eine übertriebene Hygiene des Ohrs durch Wattestäbchen, kann zu einer Pfropfbildung führen oder aber das Ohr im Inneren verletzen. Daher sollte auf Wattestäbchen verzichtet werden. Die Reinigung mit einem feuchten Tuch reicht vollkommen aus, da sich das Ohr in der Regel selbst reinigt. In Berufen, bei denen starke Lärmbelastung tagtäglich stattfindet, sollen Ohrenstöpsel verwendet werden, um die Ohren zu schützen. Auch bei häufigem Schwimmen und Baden im Chlorwasser können Ohrenstöpsel das Risiko verringern, dass Bakterien in den Gehörgang eintreten.

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