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Otosporin Ohrentropfen bei starken Juckreiz und Rötung des äußeren Gehörgangs

Was sind Otosporin Ohrentropfen?

Die Otosporin Ohrentropfen sind ein Arzneimittel, welches teilweise für Erwachsene rezeptfrei erhältlich ist. Der Grund dafür liegt darin, dass die Otosporin Ohrentropfen einen Antibiotikawirkstoff enthalten. Sie sind daher besonders geeignet für Ohrenschmerzen, welche aufgrund einer bakteriellen Infektion entstanden sind. Solche bakteriellen Infektionen des äußeren Gehörgangs äußern sich meist durch einen starken Juckreiz und ein Rötung. Oft fühlt sich das betroffene Ohr auch geschwollen an. Aufgrund ihrer Zusammensetzung und dem Vorhandensein eines Antibiotikums sind die Otosporin Ohrentropfen nur für die akute Behandlung von Ohrenschmerzen geeignet und nicht für eine vorbeugende Anwendung zulässig.

Was enthalten die Ohrentropfen?

Die Ohrentropfen enthalten ein Antibiotikawirkstoff, welcher die bakterielle Entzündung bekämpft. Weitere Bestandteile wie beispielsweise das Hydrocortison wirken entzündungshemmend und auch antiallergisch.

Wie werden sie angewendet?

Wichtig bei der Anwendung der Otosporin Ohrentropfen ist, dass das betroffene Ohr zuvor sorgfältig gereinigt und getrocknet wird. Dies sollte am besten mit einem klaren Wasser durchgeführt werden. Des Weiteren sollte bei der Reinigung auf Seife verzichtet werden, da diese die Wirkung der Ohrentropfen negativ beeinflussen kann und so die Wirkung nicht zu hundert Prozent gewährleistet werden kann.

Die Ohrentropfen sind in der Regel nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Es werden zirka drei bis vier Tropfen alle drei bis vier Stunden in den Gehörgang eingeträufelt. Dabei sollten die Betroffenen sich seitlich hinlegen. Bei der Anwendung der Tropfen kann ein leichter Druck mit dem Finger auf den Knorpel vor dem Gehörgang ausgelöst werden und auch an der Ohrmuschel leicht gezogen werden. So können die Ohrentropfen noch besser eindringen. Auf Grund des Antibiotikawirkstoffes sollten Betroffene nach dem Eintropfen kurz in ihrer seitlichen Position liegen bleiben. Nach der kurzen Einwirkzeit kann dann das zweite betroffene Ohr behandelt werden. Bei sehr starker Ausprägung der Ohrenschmerzen, können Betroffene auch ein Stück Watte mit dem Arzneimittel tränken und danach diesen in den Gehörgang einbringen. Dabei sollte das Wattestück den Gehörgang aber nicht vollkommen verschließen. Ein wenig Luft sollte in das Ohr eindringen können, da es sonst dazu führen kann, dass die Bakterien weiter anwachsen. Spätestens nach 24 Stunden sollte das Wattestück entfernt und ausgetauscht werden.

Wie lange dauert die Behandlung?

Werden die Ohrentropfen in Eigenbehandlung eingesetzt, so sollte die Anwendung nicht länger als sieben Tage stattfinden. Erfolgt innerhalb dieser Zeit keine merkliche Besserung oder vollkommene Heilung der Ohrenschmerzen, so ist unbedingt ein Facharzt aufzusuchen.

Wann dürfen Otosporin Ohrentropfen nicht angewendet werden?

Die Ohrentropfen sind grundsätzlich nicht für die Eigenanwendung bei Kleinkindern und Säuglingen aufgrund des Antibiotikawirkstoffes geeignet.

Vor allem bei Kleinkindern bis zwei Jahren kann die Wirkung der Otosporin Ohrentropfen stärker ausfallen und die Dosierung muss vermindert werden.

Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf die Anwendung verzichtet werden, da hierfür noch zu wenige Berichte der Wirkung vorhanden sind.

Besteht eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Framycetin, Kanamycin, und Gentamicin, so sollte auf die Anwendung mit den Tropfen verzichtet werden. Auch bei einer Verletzung oder Erkrankung des Trommelfells darf die Behandlung nicht mit den Otosporin Ohrentropfen erfolgen.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bekannt?

Die Ohrentropfen können bei der gleichzeitigen Einnahme von weiteren Antibiotika Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen auslösen. Eine zunehmende Rötung, Schwellung oder Schuppung der Hautoberfläche im Ohr, deutet auf solch eine Reaktion hin. Auch ein zunehmender Juckreiz kann der Hinweis auf eine allergische Reaktion sein. Hierbei sollte die Behandlung mit den Ohrentropfen sofort abgebrochen werden und ein Facharzt aufgesucht werden.

Wie sollen die Ohrentropfen gelagert werden?

Das Fläschchen mit den Ohrentropfen darf nicht über 25 Grad Celsius gelagert werden und sollte vor Licht geschützt werden. Die Haltbarkeit liegt bei drei Jahren, wobei sich diese nach dem Öffnen des Originalverschlusses verringert.

Genaue Zusammensetzung:

1 ml Otosporin enthält, wobei 1 Tropen 0,05 ml entspricht, enthält:

Menge Wirkstoff
1,27 mg Polymyxin-B-Sulfat
5 mg Hydrocortison
10 mg Neomycinsulfat
+ 1 mg p-Hydroxybenzoesäuremethylester (E 218)
+ 5mg Cetylstearylalkohol
+ 3 mg Polysorbat

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