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Welche Risiken gibt bei rezeptfreien Ohrentropfen?

Vermeiden von Nebenwirkungen bei Ohrentropfen

Bevor die Ohrentropfen zum Einsatz kommen, muss unbedingt abgeklärt werden, woher die Ohrenschmerzen kommen.

Für den äußeren Gehörgang können die Ohrentropfen einwandfrei angewandt werden. Hier wirken die Tropfen auch meist gut und Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf.

Am öftesten werden daher die Ohrentropfen bei Ohrenschmerzen im Zuge einer Erkältung oder einer Entzündung durch das Chlorbadewasser angewendet.

 

Viele Ärzte raten von der Therapie mit Ohrentropfen in der Schwangerschaft oder Stillzeit ab. Der Grund dafür liegt darin, dass viele Ohrentropfen oft zu einem bestimmten Teil aus Antibiotika bestehen. Oft ist dies aus der Packungsbeilage nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Generell sollte während einer Schwangerschaft oder Stillzeit auf eine Therapie mit Antibiotika abgesehen werden. Daher ist es bei Ohrenschmerzen in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit sehr wichtig, zuvor zum Facharzt zu gehen, um mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Mittlerweile gibt es auch schon sehr viele natürlich zusammengesetzte und homöopathische Ohrentropfen, die bei Erstbeschwerden auch von Schwangeren und Stillenden eingetropft werden können. Diese sind in der Regel immer Antibiotikafrei.

Kommt es direkt nach der Anwendung von Ohrentropfen zu Nebenwirkungen wie Schwindel oder aber Gleichgewichtsstörungen, so sollte sofort ein Facharzt aufgesucht werden und die Anwendung der Ohrentropfen sofort abgebrochen werden. Dies kann passieren, wenn Betroffene beispielsweise unwissend auf einen der Zusatzstoffe allergisch reagieren.

Daher ist es immer ratsam, die Zusammensetzung der zu verwendenden Ohrentropfen vor der ersten Anwendung anzuschauen und darauf zu achten, ob ein oder mehrere Stoffe eventuell in der Vergangenheit nicht oder nicht so gut vertragen wurden. Auch können als Nebenwirkungen Juckreiz, eine Schwellung oder aber Rötung auftreten. Auch das sind Anzeichen dafür, dass die Ohrentropfen nicht vertragen werden. Kommt es zu einem plötzlichen Abfall des Hörvermögens, so sollte umgehend eine Ambulanz aufgesucht werden. Dies kann auf einen Hörsturz oder aber eine Verletzung im Trommelfell hindeuten und hier muss eine Behandlung so schnell als möglich erfolgen.

Weiteres hierzu finden Sie unter:  >>Wann sollte man auf Ohrentropfen verzichten?

 

Ohrentropfen können bei Ohrenschmerzen der Retter in der Not sein. Es gibt aber auch Erkrankungen im Ohr, bei denen unbedingt von einer Anwendung von Ohrentropfen abgehalten werden muss. Hier erfahren Sie, bei welchen Erkrankungen Ohrentropfen die falsche Behandlung darstellen und sich eher negativ auf die Ohrenschmerzen auswirken.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Ohrentropfen