Rezepfreies Banner

Wie verwendet man Ohrentropfen?

arzt diagnostik bei ohrenschmerzen und verschreibt ohrentropfen

Die Anwendung von Ohrentropfen hört sich zwar einfach an, jedoch kann sehr viel dabei falsch gemacht werden. Ohne eine korrekte Anwendung der Ohrentropfen, können die Ohrenschmerzen stärker werden und weitere Nächte ohne Schlaf können die Folge sein. Lesen Sie hier, wie die richtige Anwendung der Ohrentropfen schnell zu einer Schmerzlinderung führt.

Laut einer Studie der Bundesvereinigung Deutscher Apotheken kann die falsche Anwendung der Ohrentropfen zu einer Verschlimmerung der Ohrenschmerzen führen. Grundsätzlich gilt, dass die Tropfen besser verträglich sind, wenn sie vor dem Eintropfen etwas erwärmt werden. Der banale Grund dafür liegt darin, dass zu kalte Ohrentropfen zu Schwindel führen können, und dadurch auch die Schmerzen in den Ohren verstärkt werden. Daher müssen Anwender unbedingt das Fläschchen mit den Ohrentropfen erwärmen. Das kann ganz einfach erfolgen, indem die Flasche vor dem Gebrauch kurz in die Hand genommen wird, und mit der eigenen Körperwärme etwas erwärmt wird. Dadurch sind die Tropfen leichter für den Körper verträglich.

Doch dies allein zu beachten reicht noch nicht aus. Viele Betroffenen tropfen sich ihr Ohr ein, und setzten danach sofort ihren Alltag fort. Hierbei kann es sein, das die Ohrentropfen nicht einmal bis zur betroffenen Stelle vordringen können. Daher gilt: Ab besten werden die Ohrentropfen in einer seitlichen Liegeposition verabreicht. Danach werden die Ohrentropfen in das Ohr getropft. Hier machen viele den Fehler, dass sie sich sofort wieder aufrichten. Auch dann können die Ohrentropfen nicht ihre volle Wirkung ausbreiten. Daher sollten die Betroffenen nach dem Eintropfen noch ein paar Minuten in der seitlichen Lage liegen bleiben. So können die Ohrentropfen bis an die verletzte oder entzündete Stelle vordringen und einwirken. Erst dann wird mit dem anderen Ohr begonnen und das Selbe Prozedere durchgeführt.

>> Rezeptfreie Ohrentropfen online kaufen

Viele empfehlen es, das Ohr danach mit einem Stück Watte zu verschließen, da dies verhindern soll, dass Flüssigkeit raus kommt. Dabei ist zu beachten, dass das Ohr jedoch nicht vollkommen luftundurchlässig verschlossen wird, da dies dann die optimale Besiedelung von Bakterien und Pilzen begünstigen kann. Somit würden auch die Ohrenschmerzen nicht nachlassen. Halten sich Betroffenen an das wie oben beschriebene Prozedere, so ist das Stopfen des Ohres mit einem Stück Watte grundsätzlich nicht nötig. Sollten Ohrentropfen dies jedoch auf ihrer Packungsbeilage empfehlen, so sollte das Ohr auf keinen Fall zur Gänze zugemacht werden.

Ein weiterer Punkt der bei der Verwendung von Ohrentropfen beachtet werden muss ist, dass eine zu übermäßig betriebene Hygiene der Ohren ebenfalls zu Ohrenschmerzen führen kann und somit vor dem Eintropfen nicht benötigt wird. Das stöbern im Ohr mit einem Wattestäbchen würde die entzündete, gereizte oder verletzte Stelle im Ohr nur zusätzlich reizen und die Ohrenschmerzen womöglich verstärken. Auch Ohrenschmalz könnte dadurch tiefer in das Ohr, den Gehörgang, geschoben werden und die Ohrenschmerzen dadurch verschlimmern. Daher sollten für die Reinigung der Ohren auch im gesunden Zustand keine spitzen Gegenstände verwendet werden, denn laut Experten reinigen sich unsere Ohren von selbst.

An und für sich ist die Anwendung von Ohrentropfen risikofrei, sofern einige Punkte beachtet werden. Das Problem dabei ist, dass meist nur ein Facharzt erkennt, ob Ohrentropfen die richtige Arznei für die Symptome sind. Erfahren Sie hier, welche Risiken im Generellen bei der Einnahme von Ohrentropfen bedacht werden müssen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Ohrentropfen