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Natürliche rezeptfreie Potenzmittel im Überblick

Natürliche Potenzmittel

Es gibt zahlreiche verschiedene Potenzmittel auf dem Markt. Einige, wie zum Beispiel das bekannte Viagra, sind industriell hergestellte Medikamente. Andere sind natürliche Heilmittel, die rezeptfrei erhältlich sind und auf sanftere und natürlichere Weise die Potenz steigern können. Bevor man sich auf Potenzmittel aus der Apotheke stürzt, sollte man das ein oder andere Naturheilmittel ausprobieren. Vielen Männern helfen diese sanften Mittel dabei, ihre Libido und ihre Potenz wieder zurück zu erlangen und das ganz ohne gefährliche Medikamente zu sich zu nehmen, die zudem oft erhebliche Nebenwirkungen haben. Zu den natürlichen Potenzmitteln gehört zum Beispiel die Muskatnuss, die man in Europa hauptsächlich als Gewürz kennt. Aber auch in der asiatischen und indischen Medizin sind zahlreiche Wirkstoffe bekannt, die schon seit Jahrhunderten in diesen Kulturen sehr erfolgreich eingesetzt werden. Hier ein Überblick über bewährte natürliche Potenzmittel die frei zu kaufen sind.

Ashwagandha - Rezeptfrei und gut

AshwaganaAshwagandha oder auch Schlafbeere, Winterkirsche oder mit wissenschaftlichem Namen Withania somnifera genannt, ist ein vielseitiges Heil- und Rauschmittel. Es handelt sich um eine psychoaktive Pflanze, die sowohl in der europäischen Medizin als auch im asiatischen Ayurveda verwendet wird. Die Wurzel und weniger auch die Blätter der Pflanze enthält unter anderem Nikotin, Anahygrin, Withasomnin, Tropin, Anaferin und Cuscohygrin. Die Withanolide, die in Ashwagandha enthalten sind, wirken wie ein Schlafmittel oder Beruhigungsmittel, wenn man sie in hohen Dosierungen zu sich nimmt. Daher kommt auch der Name Schlafbeere. Diese Wirkung kann auch Stress abbauen, macht die Gliedmaßen taub und schwer und sorgt dafür, dass man sich sorgloser und entspannter fühlt. Ashwagandha soll auch eine Wirkung als Potenzmittel haben, weil es Stress abbaut, Ängste löst und den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senkt. Wegen der leicht narkotisierenden Wirkung sollte man die Dosierung jedoch bewusst wählen. Die Pflanze kann je nach Dosierung eine sehr unterschiedliche Wirkung auf den Körper haben. Jeder Körper reagiert anders auf Ashwagandha, aber in der Regel gelten drei bis zehn Gramm als empfohlen, um die beruhigende, angstlösende und stressreduzierende Wirkung zu erzielen. Eingenommen wird Ashwagandha, wenn es einPotenzmittel sein soll, entweder als Tee, wobei man Teile der Wurzel in heißem Wasser fünf bis zehn Minuten ziehen lässt, oder gekocht in Milch mit Honig. Außerdem wird Ashwagandha auch in Form von Kapseln angeboten. Dann ist die Wirkung jedoch meist stärker als beim Konsum von aufgekochten Wurzeln und man muss aufpassen, dass die Dosierung nicht zu hoch ist. Sonst schläft man ein.

Cordyceps natürliches Potenzmittel

Cordyceps ist ein sehr seltener Pilz, der in den Bergen des Himalaya auf Höhen zwischen 3000 und 5000 Metern wächst. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Cordyceps schon seit langem als Mittel zur Stärkung des Immunsystems und der körperlichen Leistung eingesetzt. Der Pilz ist aber auch als Potenzmittel bekannt. Der Cordyceps braucht eine bestimmte Art von Raupe um selbst zu überleben. Um den Pilz zu ernten, braucht man viel Erfahrung und es ist auch nur zu einer bestimmten Jahreszeit möglich. Dies und die Tatsache, dass er nur in abgelegenen Gebirgsregionen vorkommt, macht Cordyceps zu einem sehr teuren Heilmittel. Für ein Kilogramm werden auf dem Weltmarkt bis zu 2000 Euro gezahlt. Es gibt heute aber auch chemische Präparate, die die Zusammensetzung von wildem Cordyceps haben und als Potenzmittel eine vergleichbare Wirkung haben. Allgemein wirkt Cordyceps anregend und stärkend auf den Organismus. Der Pilz wirkt alsPotenzmittel bei Männern und kann ebenfalls auf die Libido von Frauen stärkend wirken. Studien in China haben ergeben, dass Cordyceps bei etwa 64 Prozent aller Männer aktivierend auf die Libido wirkt und die Potenz steigert. Die Wirkstoffe in Cordyceps entspannen die glatte Muskulatur im Schwellkörper des Penis. Das Blut kann so besser hinein strömen und eine Erektion hervorrufen. Cordyceps hat zudem eine direkte stärkende Wirkung auf die Hoden. Die Samenbildung wird angeregt und der Pegel der Geschlechtshormone ist bei der Einnahme von Cordyceps deutlich ausgeglichener. Bei der Einnahme normaler Dosen hat man keine Nebenwirkungen zu befürchten. Es wird empfohlen, Cordyceps über mindestens vier bis sechs Wochen einzunehmen, um die volle stärkende Wirkung zu erzielen.

Maca Pulver - Pflanzliches Aphrodisiakum

Maca PulverDie Maca Pflanze ist verwandt mit Kresse. Es handelt sich um eine Knolle mit gelblichem Fleisch und dicken Blättern, die ein wenig an Löwenzahn erinnern. Maca wächst in Höhenlagen von 4000 bis 5000 Metern in den Bergen der Anden. Schon die Inka haben vor Jahrhunderten in Südamerika die Knolle angebaut und geerntet. In Maca sind zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und zudem Zucker und Stärke enthalten. Vorrangig wird die Maca Knolle in Südamerika als Gemüse verzehrt oder zu Suppe verarbeitet, aber das Pulver, das man aus der getrockneten Knolle gewinnen kann, gilt auch als Potenzmittel. Die Inka wussten schon, das Maca fruchtbar macht und Energie spendet. Selbst die spanischen Kolonialherren haben von der Kraft der Maca erfahren und sie als Potenzmittel nach Spanien exportiert. In der Knolle der Maca sind Zink, Mangan, Kupfer und Kalzium sowie Vitamin B2, B5 und C enthalten. Schon diese Mischung macht Maca zu einem leistungsstärkenden Lebensmittel und zu einem Potenzmittel. Zudem sind in der Knolle Sterole auf pflanzlicher Basis enthalten. Diese Sterole haben eine ähnliche Struktur wie Testosteron und wirken auch vergleichbar auf den männlichen Körper. Sie fördern die Durchblutung im Becken und im Penismuskel und senken den Cholesterinspiegel. Studien in Peru haben ergeben, dass Maca-Pulver bei Männern zwischen 20 und 60 Jahren bereits nach vier Wochen die Libido deutlich gesteigert hat. Im Rahmen dieser Studie erhielten die Männer jeden Tag eine Dosis von zwei bis drei Gramm Maca-Pulver als Potenzmittel. Auch ein höheres Samenvolumen und eine gesteigerte Spermienanzahl wurden festgestellt. In Maca-Pulver sind weiterhin Alkaloide, Glyzeride und Arginin enthalten. Vor allem der Aminosäure Arginin wird eine Wirkung als Potenzmittel nachgesagt. Egal in welcher Dosierung man Maca zu sich nimmt, besteht keine Gefahr der Überdosierung oder von Nebenwirkungen.

Muskatnuss

Muskatnuss PotenzmittelDie Muskatnuss kommt aus dem Orient und ist dort schon vor 2000 Jahren als Potenzmittel bekannt gewesen. Muskat ist in Europa eher als Gewürz in Verwendung, aber seine potenzsteigernde Wirkung wird auch ausgenutzt. Muskat regt die Durchblutung an und fördert auch die Durchblutung im Penismuskel, was die grundsätzliche Wirkung als Potenzmittel ist. Zudem wirkt Muskat entspannend auf das Nervensystem. Der orientalischen Nuss wird nachgesagt, dass ihr Duft die Libido steigert und dass schon Gerichte, in denen Muskatnuss enthalten ist, wie ein sanftes Potenzmittel wirken. Wenn Muskat nicht als Gewürz, sondern rein als Potenzmittel eingesetzt werden soll, muss immer eine frische Nuss verwendet werden. Diese wird mit einer Reibe zu feinem Pulver zermahlen. Abgepacktes Muskatnusspulver sollte man nicht verwenden. Eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr wird entweder die Blüte des Muskatnussbaumes oder das Pulver der Nuss in Milch aufgekocht. Der Mann trinkt diese Milch, die stark nach Muskat schmeckt. Eine ähnliche Wirkung als Potenzmittel kann mit Ölen oder Salben erreicht werden, die Muskat enthalten und auf die Haut am Unterkörper aufgetragen werden. Bei Muskat muss man jedoch mit der Dosierung vorsichtig sein, besonders wenn die Nuss als Potenzmittel eingesetzt wird. Eine Überdosierung kann zu Übelkeit, Störungen des Gleichgewichts, Kopfschmerzen und gar zu Halluzinationen und Gedächtnisstörungen führen. Eine Überdosierung riskiert, wer mehr als vier Gramm Muskat zu sich nimmt. Die ideale Dosierung für Muskat als Potenzmittel ist etwa ein Gramm des Pulvers.

Tribulus Terrestris

Tribulus Terrestris ist eine Pflanze, die vom indischen Subkontinent stammt und auch dort angebaut wird. In Indien wird Tribulus Terrestris schon seit Jahrtausenden als Potenzmittel für Männer wie auch als Mittel zur Steigerung der Libido für Frauen verwendet. Tribulus Terrestris ist insbesondere dann hilfreich, wenn das Problem in vorzeitigem Samenerguss oder in Impotenz besteht. Das Potenzmittel kann die Anzahl der Spermien erhöhen und ist wirksam gegen eine Entzündung der Prostata. Auch bei Potenzschwächen, die sich im Alter einstellen, ist Tribulus Terrestris ein bewährtes Potenzmittel. Die Wirkstoffe in Tribulus Terrestris sorgen für eine bessere Beweglichkeit der Spermien, was sich positiv auf die Zeugungsfähigkeit auswirkt. Neben der erektionssteigernden Wirkung ist auch eine Steigerung der Libido und der Lust nachweisbar. Damit ist Tribulus Terrestris nicht nur ein Potenzmittel, das sich bei physischen Potenzproblemen bewährt hat, sondern auch gegen eine Lustlosigkeit und bei verloren gegangenem Appetit auf Sex eingesetzt werden kann. Mittlerweile ist Tribulus Terrestris auch in Europa in Apotheken und Drogerien erhältlich. Bei diesem rezeptfreien Potenzmittel steigt in der Regel der Testosteronspiegel im männlichen Organismus an. Dadurch kann es als Nebenwirkung zu einem leicht erhöhten Harndrang kommen. Die Präparate, die auf dem Markt erhältlich sind und Tribulus Terrestris enthalten, haben meist eine Konzentration von 60 bis 70 Prozent. Männer sollten diese Tabletten mit Tribulus Terrestris-Extrakt über mindestens zwei Monate hin einnehmen, damit sich die positive Wirkung als Potenzmittel optimal entfalten kann. Pro Tag sollte man nicht mehr als 1500mg des Mittels einnehmen. Es wird empfohlen, alle drei Monate eine einmonatige Pause in der Einnahme einzulegen.

Yohimbin

Yohimbin ist ein natürliches Potenzmittel, das in Afrika beheimatet ist. Es wird aus der Rinde des Yohimbe Baumes gewonnen und wurde schon vor vielen Jahrhunderten von den Massai in Ostafrika wegen seiner psychoaktiven Wirkungen genutzt. Yohimbin, das in der Yohimbe-Rinde enthalten ist, wirkt auch als Potenzmittel. Es steigert die Libido sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Yohimbin fördert die Durchblutung. Der Wirkstoff ist in hohen Dosen in Form von Tabletten in der Apotheke erhältlich. Diese Tabletten sind jedoch verschreibungspflichtig. Yohimbin ist jedoch als Potenzmittel schon in homöopathischen Dosen wirksam. Tabletten oder Lösungen, die nur eine sehr geringe Konzentration an Yohimbin enthalten, sind rezeptfrei erhältlich. Die Wirkung des Yohimbin ist nicht mit der von zum Beispiel Viagra oder Muskatnuss vergleichbar. Sie tritt erst nach mehreren Wochen ein. Um die Wirkung von Yohimbin als Potenzmittel für sich zu erreichen, muss man das Präparat über mindestens drei Wochen täglich einnehmen. Yohimbin ist vor allem dann wirkungsvoll, denn die Potenzprobleme seelischer beziehungsweise psychischer Natur sind. Aber seine durchblutungsfördernde Wirkung ist nicht zu vernachlässigen und wirkt sich auch auf den Körper aus. Wer Yohimbin in Kombination mit Koffein einnimmt, setzt sich dem Risiko aus, stärkere Nebenwirkungen wie Schwindelgefühl, innere Unruhe und Übelkeit zu erleben. Während der Einnahme von Yohimbin verzichtet man also am besten auf Kaffee.

Potenzprobleme - Ursachen & Häufigkeit

Erektile Störungen oder Potenzprobleme können unterschiedliche Ursachen haben. Vermehrt treten sie jedoch bei Männern jenseits der 50 auf. In etwa 70% der Fälle ist die Ursache körperlich bedingt. Der häufigste Grund für Potenzstörungen ist die mangelnde Durchblutung der Penismuskulatur. Dies kann durch Arteriosklerose verursacht werden oder dadurch, dass das Blut durch die Venen zu schnell wieder abfließt. Bei der Arteriosklerose sind die Arterien, die das Blut in die Muskeln hinein führen, “verkalkt”, also durch Ablagerungen verengt. Diese Krankheit betrifft dann nicht nur die Penismuskeln, sondern auch alle anderen Muskeln im Körper und kann zu schlimmeren Konsequenzen führen. Wenn die Venen das Blut zu schnell wieder abführen, liegt in diesem Bereich eine Störung vor. Arteriosklerose ist vor allem bei Männern über 50 an etwa einem Drittel der Potenzprobleme schuld. In beiden Fällen gelangt nicht genug Blut in die Penismuskeln, um für eine Erektion zu sorgen. Durchblutungsstörungen im Penis werden durch Diabetes, Bluthochdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und einseitige Ernährung bedingt oder zumindest verstärkt. Eine Potenzstörung kann auch durch Testosteronmangel zustande kommen. Bei manchen Männern sinkt der Testosteronspiegel mit den Jahren und dies kann zu Erektionsstörungen führen. Der Testosteronmangel verursacht etwa sechs Prozent der Potenzstörungen. Auch Medikamente und deren Nebenwirkungen können zu Potenzproblemen führen. Wer Betablocker gegen hohen Blutdruck, lipidsenkende Mittel, Medikamente gegen Depressionen oder entwässernde Mittel einnimmt, der sollte prüfen lassen, ob die Nebenwirkungen dieser Arzneien an den Potenzstörungen schuld sind. Besteht ein solcher Verdacht, sollte der Arzt konsultiert werden, der die Medikamente verschrieben hat, um nach Alternativen zu suchen. Immerhin in acht Prozent der Fälle sind die Nebenwirkungen von Medikamenten der Auslöser von Potenzstörungen.
Die Ursache für Potenzprobleme kann in einem ganz anderen Bereich des Körpers liegen. Damit eine Erektion zustande kommt, muss nicht nur der Penis ausreichend durchblutet sein, sondern auch alle Nerven, die vom Gehirn über das Rückenmark bis zum Penis führen, funktionsfähig sein. Bei einem Bandscheibenvorfall, einer Verletzung der Wirbelsäule oder einer Beeinträchtigung des Rückenmarks durch eine Operation oder eine Bestrahlung, kann es zu erektilen Dysfunktionen kommen. Auch Nervenkrankheiten können zu Potenzstörungen führen. Schließlich gibt es noch die Potenzstörungen, die psychische Ursachen haben. Diese machen etwa 30% der Fälle aus. Auslöser können sehr unterschiedliche psychische Belastungen sein, angefangen von Stress, psychischem Druck, Problemen in der Familie oder Partnerschaft, Depressionen, Angststörungen und psychischen Erkrankungen. Während die körperlichen Ursachen bei älteren Männern häufiger anzutreffen sind, findet man psychische Ursachen als Auslöser von Potenzstörungen häufiger bei jungen Männern. Wenn die Ursache gefunden ist, kann in den meisten Fällen die Störung gelindert oder behoben werden.

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Wichtiger Hinweis: Dieser Website kann keine ausführliche ganzheitlich-individuelle ärztliche Beratung ersetzen. Halten Sie bei Beschwerden die länger als zwei Wochen andauern immer Rücksprache mit Ihrem Arzt. Rezeptfreie Medikamente dienen nicht dazu rezeptpflichtige zu ersetzen.