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Rezeptfreies Potenzmittel - Die Muskatnuss

Muskatnuss galt schon vor Hunderten von Jahren als Aphrodisiakum

Muskatnuss war einst fast unbezahlbar

Da sehr viele Gewürze eine lange Reise machen müssen, bis sie in Europa verwendet werden können, waren orientalische Gewürze in historischen Zeiten sehr kostspielig. Selbst in der heutigen Zeit gehört Muskatnuss zu den eher kostspieligeren Gewürzen (obwohl sie unbeschreiblich günstig ist, im Verhältnis zu den historischen Preisen). Ebenso wie Galagantwurzel und Kardamomsamen wirkt sich Muskatnuss positiv auf die Libido aus. Hierbei lässt sich nicht nur beim Mann eine erotisierende Wirkung erkennen, sondern auch bei der Frau. Kein Wunder, dass orientalische Speisen schon im Altertum für lange, befriedigende Nächte sorgten

Muskatnuss steigert das Wohlbefinden

Die stimulierende Wirkung der Muskatnuss lässt sich auch dadurch erklären, dass das Wohlbefinden der Menschen gesteigert wird, aber auch die Entspannung. Die Nerven werden beruhigt, die Verdauung reguliert und die Geschmacksnerven stimuliert. Wichtig ist, dass diese Verwendungsmöglichkeiten sich lediglich auf die Samen der Muskatbäume beziehen. Die Muskatblüten, auch Macis genannt, wirken anders auf den Organismus. Weltweit stehen die meisten Muskatbäume in Grenada, das das Hauptexportland der schmackhaften Nüsse ist.

Muskatbäume mögen es warm

Muskatbäume wachsen nur in Regionen, in denen es das ganze Jahr über zwischen 20 und 30 Grad (keinesfalls wärmer) warm ist. Die Bäume sind immergrün und werden zwischen 5 und 18 Meter hoch. Die, als Muskatnüsse gehandelten Kerne der Bäume, sitzen im Inneren der Muskatfrucht. Die ersten Früchte trägt ein Muskatbaum nach 8 Jahren.

Die Muskatnuss, ein traditionsreiches Potenzmittel

Die Muskatnuss wird seit Jahrhunderten fein gerieben, damit sie ihren vollen Geschmack als Würze einer Speise entwickeln kann. Aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und den enthaltenen ätherischen Öle, sollte sie bei der Zubereitung von Speisen immer frisch gerieben werden. Das Gewürz wird im Handel zwar schon fein vermahlen angeboten, allerdings leidet das Aroma darunter, da die wertvollen Inhaltsstoffe flüchtig sind. Je länger geriebener Muskat aufbewahrt wird, desto mehr geht von der heilsamen und Potenz fördernden Wirkung verloren. Die ätherischen Öle der Muskatnuss sind nicht nur als Würze und Potenzmittel traditionell beliebt, sondern auch als einprägsamer Duftstoff für Parfummischungen. Die Wirkstoffe der Muskatnuss steigern die Durchblutung der Geschlechtsteile. Frauen werden empfindsamer und Männer profitieren auf andere Weise von der stärkeren Durchblutung des Penis. Der wohlriechende Geruch des Gewürzes wirkt über die Nase, direkt auf das zentrale Nervensystem.

Die Inhaltsstoffe der Muskatnuss

Folgende aromatische Inhaltsstoffe sind in der Muskatnuss enthalten:

  • Eugenol
  • Safrol
  • MyristicinT
  • erpen
  • Pinen
  • Lycopen
  • Elemicin
  • Lignane
  • Harz
  • und fettes Öl

Diese stark duftenden Inhaltsstoffe sind seit dem Mittelalter als Heilwirkstoffe der Muskatnuss bekannt. Sie beruhigen die Nerven und die Verdauung. Nicht nur die ayurvedische Heilkunst schwört auf die Verwendung, sondern auch Hildegard von Bingen waren die Heilkräfte bekannt. Sogar die Pest sollte mit der duftenden Muskatnuss Einhalt geboten worden sein.

Was heilt, sollte wohldosiert werden

So heilsam und aphrodisierend die Muskatnuss auch ist, sie darf nie überdosiert werden. Mehr als 4 Gramm sollte niemand pro Tag verzehren. Es konnte ansonsten zu Unwohlsein, Kopfschmerzen, Bauchkrämpfen, Übelkeit und Rauschzuständen kommen. Das altbekannte Motto: “viel hilft viel” ist bei der Muskatnuss vollkommen unangebracht. Eine Überdosierung kann sehr gefährlich werden.

Entspannung, Genuss und Vergnügen

Schon im Altertum wurde die Erotik regelrecht zelebriert. Schmackhafte Speisen, ein romantisches Ambiente und Wohlgerüche steigerten schon damals die Libido der Frau und die Potenz des Mannes. Was im Altertum geschätzt wurde, hat auch heute noch Gültigkeit. Die geniale Kochkunst meisterhafter Köche steigert nicht nur den Genuss, sondern auch die Entspannung und die nachfolgende Sinnlichkeit. Muskat, Kardamom, Zimt, Chili, Knoblauch und viele andere Gewürze mehr, steigerten nicht nur die Lust am Essen. Frisch geriebene Muskatnuss war und ist die Krönung verschiedenster Speise. Wichtig ist nur, dass die richtige Dosis gewählt wird.

Milchgetränke mit Muskat, eine süße Verführung

Die ätherischen Öle der Muskatnuss binden sich am besten in fetthaltigen Flüssigkeiten. Die Bioverfügbarkeit wird dadurch stark gesteigert. So, wie ein leicht gesalzener Joghurt, mit etwas Wasser verdünnt und mit Muskat gewürzt, gegen Durchfall und Übelkeit hilft, wirkt das selber Gewürz in heißer Milch mit Kaffee oder Kakao, aphrodisierend. Sie die Wirkung noch erhöht werden, ist es ratsam, wenn die Getränke nicht nur mit Muskat gewürzt, sondern gleich aufgekocht werden. Der Genuss einer heißen, frisch mit Muskat (frisch gerieben) aufgekochten Milch, sollte dann etwa eine halbe Stunde vor dem geplanten Geschlechtsverkehr passieren. Falls Sie keine tierischen Milchprodukte mögen, können Sie alternativ zu einer Pflanzenmilch, wie etwa einer Kokosmilch, greifen. Die äußerliche Verwendung von Muskatöl kann ebenfalls die Potenz steigern. Da ätherische Öle über die Haut in den Organismus eindringen, darf auch ein duftendes Muskatöl keinesfalls überdosiert werden.

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