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Rezeptfreie Schlafmittel (1)

Schwierigkeiten beim Einschlafen und lange Wachphasen während der Nacht – Schlaflosigkeit hat viele Gesichter und ist verbreiteter als gedacht. In Deutschland leidet bereits jeder zehnte Erwachsene unter dem chronischen, psychosomatischen Schlafmangel. Doch hat Schlaflosigkeit verheerende Folgen auf die Psyche und die körperliche Gesundheit. Zu den häufigsten Symptomen gehören: Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, verringerte Reaktionsfähigkeit, ein geschwächtes Immunsystem, Übergewicht, schneller alternde Haut und ein schrumpfendes Gehirn, wie bei Demenzpatienten.
Betroffene sollten es daher erst gar nicht soweit kommen lassen und frühzeitig mit einer Behandlung bzw. einer Veränderung der Lebensumstände beginnen. Denn je früher die Schlaflosigkeit behandelt wird, desto besser stehen die Chancen, schnell wieder erholt aus der Nacht aufzuwachen. Rezeptfreie Schlafmittel können auf diesem Weg helfen.

Zehn Tipps für einen erholsamen Schlaf

Die ein oder andere schlaflose Nacht ist nicht weiter bedenklich und kommt regelmäßig vor. Rezeptfreie Schlafmittel wirken einer chronischen Schlaflosigkeit entgegen, indem sie für Entspannung sorgen. Doch auch eine Veränderung der Lebensumstände verspricht Linderung und sollte stets zuerst ausprobiert werden.

  • 1.) Leichtes Abendessen
  • 2.) Sport während des Tages und nicht am Abend
  • 3.) Entspannungstechniken wie Yoga und Thai Chi
  • 4.) Schlafzimmer immer lüften
  • 5.) Schlafzimmer nicht über 20°C heizen
  • 6.) Verzicht auf alkohol- und koffeinhaltige Getränke
  • 7.) Der Wechsel von viel natürlichem Licht am Tag und der absoluten Dunkelheit in der Nacht fördert den Melatoninausstoß
  • 8.) Entspannungsbad am Abend
  • 9.) Keine emotional aufwühlenden Filme oder Gespräche am Abend
  • 10.) Eine gute Matratze

Rezeptfreie Schlafmittel

Natürliche SchlafmittelSchlaflosigkeit ist häufig temporär begrenzt und meist auf psychosomatische Ursachen zurückzuführen. Stress, Sorgen, Ängste oder eine ungesunde Lebensweise können den Schlaf-Wach-Rhythmus stören. Rezeptfreie Schlafmittel, die entspannend wirken oder die Melatoninproduktion fördern, sind gut einsetzbar. Wenn die Beschwerden jedoch über mehrere Wochen bestehen bleiben, kann nur der Hausarzt die Ursachen genau bestimmen. Denn auch Schlafapnoe, also Atemaussetzer während des Schlafes, Restless-Legs-Syndrom, Schnarchen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hormonstörungen und vieles mehr können die Verursacher der nächtlichen Ruhestörung sein.

Baldrian

Baldrian ist ein altbewährtes Heilmittel aus Großmutters Zeiten. Schon Hildegard von Bingen kannte seine wohltuenden Essenzen. Er ist ein nebenwirkungs- und rezeptfreies Schlafmittel, das auch ohne Gewohnheitseffekte über lange Zeiträume eingenommen werden kann. Besonders bei Einschlafstörungen vermag Baldrian zu helfen, da er die Leichtschlafphasen verkürzt aber das Schlafprofil ansonsten nicht schädlich beeinträchtigt. 600 mg täglich etwa 45 Minuten vor dem zu Bett gehen sind ideal. Der Nachteil: Der positive Effekt tritt häufig erst nach einigen Tagen bis Wochen ein.

Hopfen

Hopfen ist ein rezeptfreies Schlafmittel, das auf das menschliche Gehirn einen ähnlichen Effekt wie Melatonin hat. Es wirkt Stresshormonen entgegen und harmonisiert den natürlichen Schlafrhythmus. Besonders in Kombination mit Baldrian ist es gegen Schlaflosigkeit nachweislich wirksam.
Des deutschen liebsten Hopfentrunk, das Bier, hat jedoch keine schlaffördernde Wirkung. Der Alkohol zerstört die Wirkstoffe und behindert zusätzlich selbst den Schlaf.

Melisse und Lavendel

Nach einem hektischen Tag einfach nur noch ins Bett gehen und schlafen ist der Wunsch vieler gestresster Menschen. Doch der Körper macht diesem Sehnen meist ein herbes Ende. Nach körperlicher oder geistiger Anstrengung benötigt der Organismus bis zu zwei Stunden, um sich genügend entspannen zu können und endlich in den Schlaf zu finden. Beruhigende Bäder mit Melisse- oder Lavendelextrakten, Tees oder rezeptfreie Tabletten können die notwendige Übergangszeit verkürzen.

Passionsblume

Die Passionsblume ist ein noch relativ junges, rezeptfreies Schlafmittel, welches häufig nur in Kombinationspräparaten eingesetzt wird. Warum das ätherische Öl und die sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf den Schlaf haben, ist noch nicht untersucht. Die Wirksamkeit ist hingegen gut belegt. Einziger Wermutstropfen der Passionsblume: Es ist keine Sofortwirkung zu erwarten. Der Körper benötigt mindestens eine Woche, um die Wirkstoffe nutzen zu können.

Antihistaminika

Antihistaminika wurden lange Zeit zur Behandlung diverser Allergien eingesetzt. Doch ergab sich für die Konsumenten ein großer Nachteil – das erhöhte Schlafbedürfnis. Daher werden die Antihistaminika mit den Wirkstoffen Doxylaminsuccinat oder Dipenhydramin-hydrochlorid fast ausschließlich zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt. Eine Selbstmedikation der rezeptfreien Schlafmittel sollte zwei Wochen jedoch nicht überschreiten, da ansonsten Nebenwirkungen auftreten können. Auch die für die Einnahme angeratenen Kontraindikatoren wie Schwangerschaft, Epilepsie, Asthma, Magnesium- sowie Kaliummangel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen beachtet werden.

Melatonin

Anders als in den USA ist Melatonin in Deutschland als Schlafmittel nicht zugelassen. Klinische Tests, die die Wirksamkeit und Sicherheit für den Patienten nachweisen, fehlen. Melatonin ist ein Hormon, welches durch den Körper selbst gebildet wird. Es wirkt dem Stresshormon Cortisol entgegen und führt so zur Entspannung. Erhöhte Cortisolspiegel während der Nacht verhindern den Tiefschlaf und führen zu längeren Wachphasen. Neben dem allgegenwärtigen künstlichen Licht können vor allem Vitamin- und Mineralstoffmängel zu einer unzureichenden Synthese von Melatonin führen.
Mit rezeptfreien Nahrungsergänzungsmitteln kann ein Melatoninmangel jedoch ausgeglichen werden. Empfehlenswert sind die morgendliche Einnahme von Vitamin B6 (25-50 mg) und eine abendliche Dosierung von Calcium (1000mg), Magnesium (500mg) und Nicotiamid (100mg).
Doch auch diese Selbstmedikation sollte aufgrund möglicher Nebenwirkungen nicht über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder bekannte Schlaganfälle sind Kontraindikatoren für diese Behandlung.

Verantwortungsbewusster Umgang mit rezeptfreien Schlafmitteln

Auch wenn rezeptfreie Schlafmittel jederzeit in Apotheken, Supermärkten oder Online erhältlich sind, bedeutet dies nicht, dass sie wirkungs- oder harmlos sind. Ohne ärztliche Betreuung sollten sie stets nur temporär eingesetzt werden. Bei Schwangerschaft, systemischen oder Herzerkrankungen ist immer besondere Vorsicht angeraten. Der gleichzeitige Konsum von Alkohol ist stets zu vermeiden.

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Wichtiger Hinweis: Dieser Website kann keine ausführliche ganzheitlich-individuelle ärztliche Beratung ersetzen. Halten Sie bei Beschwerden die länger als zwei Wochen andauern immer Rücksprache mit Ihrem Arzt. Rezeptfreie Medikamente dienen nicht dazu rezeptpflichtige zu ersetzen.