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Schlaftabletten - auch heute noch gefährlich?


Schlaf ist lebensnotwendig für den Menschen. Immer mehr Menschen leiden jedoch unter schweren Schlafstörungen und suchen nach Mitteln, die sie in den Schlafzustand versetzen, um wieder ausgeruht und vital zu sein. In der Vergangenheit wurde bewiesen, dass Schlafmittel schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar das Leben gefährden. Sind trotz moderner Wissenschaft Schlaftabletten heute noch gefährlich oder hängt es davon ab, welche?

Schlaftabletten, eine Gefahr für Gesundheit und Leben?

Die Funktionen des Schlafs können zwar wissenschaftlich noch nicht vollständig erklärt werden, dennoch ist der Schlaf existenziell für den Menschen, das heißt, ohne ihn kann der Mensch nicht überleben. Im Schlaf erholt und regeneriert sich sowohl der Körper als auch die Psyche und vitalisieren ihre Kräfte. Im Schlaf durchlebt der Mensch vier Zyklen. In der ersten Phase reduzieren sich die Muskelspannungen und die bewusste Wahrnehmung tritt zunehmend in den Hintergrund. In den Einschlafphasen entwickeln sich Herzfrequenz, Blutdruck und Atemfrequenz zunehmend gleichmäßiger, das Bewusstsein schwindet, die Muskeln entspannen sich. In der vierten und wichtigsten Phase auch aufgrund der Deltawellen “Delta-Schlaf” genannt, setzt der Tiefschlaf ein. Es ist die tiefste Schlafphase. Innerhalb dieses Zyklus setzt die REM-Phase (Rapid Eye Movement) oder auch Traumphase ein. In dieser Phase sind die Skelettmuskeln wie gelähmt und die Hirnaktivität läuft auf Hochtouren, ähnlich wie im Wachzustand. Untersuchungen, Studien sowie auch die Erfahrung eines jeden der unter Schlafstörungen leidet beweisen, dass eine Unterbrechung des Schlafs in der Tiefschlafphase bzw. REM-Phase negative Auswirkungen auf die Psyche und mentale Stimmungen haben. Schlaftabletten können die Schlafzyklen verändern und beeinflussen die REM-Phase, wodurch die psychische Gesundheit geschädigt wird.

Schlafmittel beeinträchtigen jedoch auch wichtige Körperfunktionen, denn durch die Beeinflussung der REM-Phase gerät der Schlafrythmus und damit die Regeneration bzw. der komplexe Prozess im Körper während des Schlafs durcheinander. Dazu gehören unter anderem die Hormonproduktion, das Immunsystem, die Entgiftung und auch die Zellerneuerung. Schlaftabletten können aber auch zu einer psychischen und physischen Abhängigkeit führen und langfristig gefährliche Nebenwirkungen aufweisen. Jedes Medikament gegen Schlafstörungen löst Nebenwirkungen aus. Mediziner und Forscher raten grundsätzlich von Schlafmitteln ab.

Sind rezeptfreie weniger gefährlich als rezeptpflichtige Schlaftabletten?

Nicht desto trotz, ohne Schlaf geht es auch nicht, denn vor allem chronische Schlaflosigkeit kann sehr gefährlich werden. Viele Menschen lassen sich vom Arzt Schlafmittel verschreiben oder suchen nach rezeptfreien Schlaftabletten. Rezeptfreie Schlaftabletten, sowohl pflanzliche als auch synthetisch hergestellte zeigen sich in der Wirkung etwas harmloser, da sie zum Schlaf animieren, jedoch den Schlaf nicht herbeiführen oder erzwingen. Pflanzliche Schlaftabletten sind etwas weniger gefährlich, da sie keine Gewöhnung herbeirufen. Rezeptpflichtige Schlaftabletten haben dagegen eine sehr starke Wirkung. Sie wirken extrem dämpfend, haben eine lange Wirkzeit, sorgen für eine Gewöhnung im Körper sowie auch für eine Abhängigkeit, beeinflussen den Schlafprozess negativ und sorgen nicht selten für Alpträume und zeigen oft viele gesundheitsschädigende Nebenwirkungen. Nicht umsonst muss die Einnahme von diesen Medikamenten von Ärzten kontrolliert werden. In Einzelfällen können Schlaftabletten jedoch erforderlich sein.

Behebung von Schlafstörungen ohne Medikamente

Es gibt jedoch auch viele Methoden bzw. nicht-medikamentösen Möglichkeiten für einen gesunden Schlaf zu sorgen. Hilfreich sind z.B. Entspannungsübungen, eine fördernde Schlafumgebung, der Verzicht auf Nikotin, Alkohol, schwere Speisen am Abend, eine gesunde Ernährung sowie auch therapeutische Unterstützungen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Website kann keine ausführliche ganzheitlich-individuelle ärztliche Beratung ersetzen. Halten Sie bei Beschwerden die länger als zwei Wochen andauern immer Rücksprache mit Ihrem Arzt. Rezeptfreie Medikamente dienen nicht dazu rezeptpflichtige zu ersetzen.